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Leben in den Compounds

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Compounds (Armenviertel) sind große Flächen in der Nähe der Stadt, wo viele arme Menschen leben. Sie bereiten einfach aus der Erde Lehmziegel und bauen ihre Häuser mit dem Material, was sie so finden. Obwohl hier so viele Familien leben, wirkt es meistens wie ein großes Dorf. Oft leben bis zu 10 Personen in einem kleinen Haus. Mehrere Kinder teilen sich ein Bett oder auch nur Matten, die auf dem Boden liegen. Die tägliche Mahlzeit ist meistens „Nshima“ (Maisbrei) mit etwas Kohl oder kleinen Fischen und wird draußen auf kleinen Feuerstellen gekocht.

Katondo 042 - Kopie Die Kinder helfen bei der täglichen Arbeit mit. Sie sind zuständig für das Wasserholen. Dafür müssen sie mit Kanistern zu einem Brunnen oder einem Wasserhahn laufen, den viele Menschen gleichzeitig nutzen. Toiletten sieht man selten, meistens gibt es einen abgetrennten Bereich hinter einer Strohmatte, wo man sein „Geschäft“ erledigen kann. Auch beim Kochen, Waschen, und wie ihr seht, beim Hühnerrupfen helfen sie mit. Sie können in kein Geschäft gehen und ein gegrilltes Hähnchen kaufen, das ist für sie viel zu teuer. Die Mädchen auf dem Foto kochen später die Hühner, grillen sie und verkaufen sie dann auf der Straße. Die Hühner haben sie selber in ihrem Haus gezüchtet.

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