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Cross Culture Workshop

Mit unserem inzwischen 25-köpfigem Mitarbeiterteam Vorort haben wir uns einen ganzen Tag Zeit genommen, auf unsere verschiedenen Kulturen zu blicken, die unser Verhalten, unsere Ansichten und natürlich das ganz alltägliche Miteinander prägen. Jeder von uns kommt hier immer wieder an den Punkt sich zu fragen: „Warum macht er das bloß so? Ich komme da nicht hinter. Das ist sooo unverständlich.“ Während wir Deutschen dann eher dazu neigen, die Situationen durch Gespräche zu klären, ziehen sich die Sambier zurück.

So gab es an diesem Tag interaktive Übungen, Austausch in Kleingruppen und Input zum Thema „Eisberg“. Sich den unsichtbaren Teil (Werte, Prägungen, kulturelle Verhaltensweisen …) bewusst zu machen, darum ging es. Nicht immer sind es nur die kulturellen Prägungen, auch unsere individuellen Charaktere und Kommunikationsstile verstärken so manches. Da gab es einige Augenöffner. Und uns geht es natürlich auch darum, das Gute aus jeder Kultur zu adaptieren und gemeinsam in eine christlich geprägte Kultur hinein zu wachsen. Spannend wurde die Austauschrunde, in der wir uns einander wichtige Fragen stellen konnten. Wir Deutsche wurden gefragt, warum wir nicht bereit seien zu teilen und in so schludriger Kleidung herumlaufen. Uns interessierte hingegen sehr zu hören, warum die Sambier wenig klare Antworten geben und meistens mit „maybe – vielleicht“ antworten oder drum herumreden. Und wir wollten wissen, wie es ihnen damit geht, wenn sie das akzeptieren müssen, was ihnen von Älteren gesagt wird, auch wenn sie persönlich anderer Meinung sind. Abgerundet wurde dies durch einen kleinen Sketch mit Musonda und Sabine, die eine typische Situation nachgestellt haben. Da gab es einiges zu lachen. Zum Schluss mündete unser Austausch im Cross Culture Lunch. Jeder hat etwas Besonderes aus seiner Kultur vorbereitet. Da gab es viel Neues zu probieren und sehr eigenartige Menüzusammenstellungen auf den Tellern zu sehen.