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Nähstube Katondo

Erinnert ihr euch noch? Vor einem Jahr konnten die Frauen, die an unserem Empowerment Programm teilnehmen, den renovierten Raum in der Boccs Schule beziehen. Sie treffen sich mehrmals in der Woche, um zusammen zu handarbeiten. Ich habe schon einige Blogartikel hierüber geschrieben. Inzwischen hat Janet ihre Ausbildung in der Kabwe Main Boccs Schule als Näherin beendet und ihr Zertifikat erhalten. Nun gibt sie ihr Wissen an die anderen Frauen in Katondo weiter. Alle sind fleißig und motiviert dabei.

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Hin und wieder bringen deutsche Gäste neue Ideen mit, die begeistert angenommen und sambisch kreativ umgesetzt werden. So hat sich das Sortiment um Fußmatten, Ohrringe und Bezüge für Luftballons erweitert. Gerne kommen Besucher vorbei und schauen, was es dort Interessantes gibt. Nach wie vor bleibt es schwierig, einen Verkaufsweg auf den sambischen Markt zu erschließen. Das war unsere gemeinsame Vision.

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Wobei die Sambierinnen lieber an die Muzungus verkaufen möchten, weil so mehr Geld zu verdienen ist. Doch so viele Muzungus laufen in Katondo nicht herum. Umso erfreuter sind sie nun, dass sich über Judith Vetter aus Mülheim Möglichkeiten ergeben, einige Sachen in Deutschland zu verkaufen. Dies geschieht hier auf afrikanischen Märkten und über das Internet www.love-from-africa.de

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Natürlich ist das nur eine kleine Möglichkeit, bleibt doch immer wieder die Frage, wie die Sachen hierhin transportiert werden können. Und haben die Deutschen wirklich Interesse an den Produkten, die zu fairen Preisen hier angeboten werden sollen? Ich trage die Recyclingohrringe jedenfalls gerne und freue mich über die ermutigten Frauen, die besonders dann in Fahrt kommen, wenn sie greifbare Chancen sehen, Geld verdienen zu können.

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