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RR-Alltag in Katondo

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Immer wieder freue ich mich ganz besonders, wenn ich am Dienstagnachmittag in Katondo bei den Rangerstreffen dabei sein kann. Da ist so viel Freude, so viel quirliges Leben, so viel Engagement und liebevoller Umgang mit den Kindern. In Zambia, in einem Land, in dem die Kinder nicht so wert geachtet werden, sind dies besondere Momente. Die wenigen Leiter schaffen es, inzwischen auch mit Hilfe  älterer Rangers, schnell Ruhe in die Truppe zu bekommen, und das ohne Stock.

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So bauen sich die Teams für ihre Teamzeiten Schattenplätze, erleben ganz praktische Andachten und ein Miteinander, wo der Einzelne gesehen wird. Von all dem bin ich immer wieder tief berührt.

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Jetzt geht es in der Leiterschaft darum, gute Strukturen zu schaffen, um die Mitarbeiter nicht zu überfordern und ein stabiles Fundament in die Rangers hinein zu legen. Das ist für uns Deutsche sehr herausfordernd, weil Zambier eher aus der Situation heraus ganz intuitiv handeln und weniger planen und sich vorbereiten. Wieder gilt es, abzurücken von eigenen Vorstellungen, aber verbindlich dabei zu sein, auch wenn sich alles ganz anders entwickelt.  Spannende Zeiten!