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Krankenbesuch bei Goodluck

G L 2Goodluck kenne ich schon länger. Er ist der Sohn von Musonda, einer unserer Mitarbeiter, und er kommt auch zu unserer Pfadfindergruppe in Katondo. Seit zwei Wochen ging es Goodluck nicht gut. Er hustete viel und fühlte sich sehr schwach. Am Samstag habe ich ihn wieder besucht. Es war der erste Tag, an dem es ihm besser ging.

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Goodluck zeigte mir den Beutel Tabletten, die ihm ein Arzt gegeben hat. Das soll er alles noch schlucken. Ich habe den Moringabaum vor seinem Haus entdeckt. Er wurde vor 5 Jahren gepflanzt, als wir einen Royal Rangerseinsatz hier hatten. Moringabäume sind sehr wertvoll, weil sie viele besondere Nährstoffe haben, die dem Körper Kraft geben und vor Krankheiten schützen können. Leider weiß das hier kaum jemand. Goodluck trinkt eigentlich immer nur Wasser, das er vorher abkocht. Das muss man hier in Sambia unbedingt, sonst wird man krank. So haben wir beide aus den Moringablättern einen Tee gekocht.

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Damit er aber schmeckt und Goodluck wieder zu Kräften kommt, sind wir gemeinsam mit zwei seiner Schwestern auf den Markt gegangen, um Zucker zu kaufen. Auf dem Weg kamen wir an einem Stand mit gebrauchten Schuhen vorbei, für seine Familie sind aber auch diese Schuhe noch viel zu teuer.

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Wir haben Süßkartoffeln eingekauft und in einem kleinen Shop den Zucker und Getränke. Da war die Freude groß! Auf dem Rückweg haben wir Gift, seinen älteren Bruder, mit einem Fahrrad getroffen.

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Wir kamen an einer Wasserstelle vorbei und alle Frauen wollten, dass auch ich lerne, einen Wassereimer auf dem Kopf zu tragen. Was haben sie über meinen Versuch gelacht! Es hat Spaß gemacht.

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Am Ende wurde dann der süße Tee getrunken und er schmeckte. Ob sie sich den Tee jetzt öfter kochen werden? Ich werde mal den Eltern erklären, wie gesund die Moringablätter sind.

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