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Unterstützer gesucht

 

Hier ein kleiner Einblick aus dem Royal Rangersleben in Malawi und Südafrika. Die Kinder präsentieren stolz vor ihren Eltern ihr vorbereitetes Programm und erhalten ihre Abzeichen, die sie auf dem Stufenpfad erworben haben. Schon die Kleinsten tragen eine Kluft. Besondere Momente für die Kinder, Eltern, Gemeinden und die RR Leiter.

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Wie wird sich das wohl in Katondo entwickeln, in einem der Armenviertel Kabwes, wo sich die Kinder nicht einmal das Halstuch leisten können, wo es nur wenigen Eltern möglich ist, zu unterstützen und uns keine Gemeinde den Rücken stärkt? Die Kinder hier lieben die Kluft, für sie wäre es eine große Ehre, sie tragen zu dürfen. Auch für viele unserer Leiter ist es kaum möglich, die Fahrt nach Malawi und das Ausbildungscamp zu bezahlen.

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Falls ihr mithelfen möchtet, könnt ihr mich direkt ansprechen oder eine Überweisung auf folgendes Konto tätigen:

Kontoinhaber/Empfänger: Mülheimer Verband
Bank: Spar- und Kreditbank Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
IBAN: DE90 5009 2100 0001 6208 00
BIC: GENODE51BH2
Bitte unbedingt folgende Angabe im Verwendungszweckfeld:
1. Zeile: „Royal Rangers Kabwe“
2. Zeile: Name, PLZ und Wohnort

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RR-Alltag in Katondo

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Immer wieder freue ich mich ganz besonders, wenn ich am Dienstagnachmittag in Katondo bei den Rangerstreffen dabei sein kann. Da ist so viel Freude, so viel quirliges Leben, so viel Engagement und liebevoller Umgang mit den Kindern. In Zambia, in einem Land, in dem die Kinder nicht so wert geachtet werden, sind dies besondere Momente. Die wenigen Leiter schaffen es, inzwischen auch mit Hilfe  älterer Rangers, schnell Ruhe in die Truppe zu bekommen, und das ohne Stock.

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So bauen sich die Teams für ihre Teamzeiten Schattenplätze, erleben ganz praktische Andachten und ein Miteinander, wo der Einzelne gesehen wird. Von all dem bin ich immer wieder tief berührt.

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Jetzt geht es in der Leiterschaft darum, gute Strukturen zu schaffen, um die Mitarbeiter nicht zu überfordern und ein stabiles Fundament in die Rangers hinein zu legen. Das ist für uns Deutsche sehr herausfordernd, weil Zambier eher aus der Situation heraus ganz intuitiv handeln und weniger planen und sich vorbereiten. Wieder gilt es, abzurücken von eigenen Vorstellungen, aber verbindlich dabei zu sein, auch wenn sich alles ganz anders entwickelt.  Spannende Zeiten!

 

 

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Hajk – Heraus aus jeglichem Konsum

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Brauchen das die Zambier? Für sie war diese Aktion sehr ungewohnt. Man verlässt doch nicht einfach seinen einigermaßen sicheren Schlafplatz hinter Mauern und setzt sich den Gefahren der Wildnis aus. Da warten Giftspinnen, Moskitos, Schlangen und Herausforderungen wie der Wasservorrat. Und überhaupt, unsere RR Leiter haben weder Isomatten, Schlafsäcke noch geeignete Rucksäcke.

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Dennoch machten wir uns als kleine deutsch-zambische Leitertruppe auf, um eine gemeinsame Nacht im Busch zu verbringen und zum Sonnenaufgang den Prayer Mountain Kabwes zu erklimmen. Eine wunderbare Möglichkeit, gemeinsam den Karfreitag zu erleben. Am Fuße des „Berges“ bauten wir unser Lager auf.

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Unter einem offenen Tarp richteten wir uns unter Moskitonetzen ein und verbrachten intensive Zeiten der Gemeinschaft am Feuer. Unsere Herzenswünsche und Gebete ließen wir symbolisch in den sternenklaren Himmel aufsteigen.

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Der Morgen erwachte im Nebel und erst als wir die ersten Lieder am Gipfel sangen, drang auch die Sonne durch. Dankbar blickten wir auf das erste RR Jahr in Katondo zurück.

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Unglaublich, was in dieser kurzen Zeit alles gewachsen ist, besonders die Beziehungen untereinander. Zum Frühstück gab es Kapentas (kleine Fische) und Nshima (Maisbrei) – Mmmmmh lecker! Der fehlende Kochlöffel wurde kurzerhand angefertigt.

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Wir lernten den Strauch kennen, aus dem man sich Zahnbürsten machen kann, das Holz schmeckt etwas süßlich. Ein Seil fehlt? Im Busch kein Problem, die saftigen Fasern eines frischen Astes erfüllten ihren Zweck perfekt.  Dann gibt es noch einen Baum der „Kaputo“ heißt, auf seinen Blättern kann man kauen, wenn man Magen-Darmprobleme hat.

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So haben auch wir Muzungus eine Menge gelernt. Noch immer klingen mir Robbies Worte vor dem „Gute Nacht Sagen“ im Ohr: „Das bedeutet es also Royal Rangers zu sein? Ich liebe es! Danke, dass du uns hierher gebracht hast.“

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RR Zambia – Auf dem Weg zur Anerkennung

Ein Jahr ist es nun her. Am 14. April 2015 fand das erste Stammtreffen des 1. Royal Rangers Stammes in Zambia in Kabwe/Katondo statt. Wir blicken auf ein turbulentes ermutigendes Rangersjahr zurück. Die Aufbruchstimmung hält noch immer an. Ostern kamen um die 100 Kinder zu den Rangerstreffen. Herausfordernde Zeiten für die Mitarbeiter, die ja selber erst einmal lernen, was es bedeutet, Royal Rangers zu sein.

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Nach vielen Recherchen und Kontaktaufnahmen zu anderen afrikanischen nationalen Leitern ist nun der erste Schritt zur offiziellen Anerkennung erfolgt. Im März kam eine Delegation von Royal Rangers Leitern aus Malawi und Südafrika zu uns nach Kabwe, um ein Leiterschaftstraining durchzuführen. Und wir sind nicht mehr die einzigen in Zambia, die die RR-Arbeit aufbauen wollen.

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Auch Interessierte aus Livingstone, Lusaka und dem Copperbelt sind angereist. Insgesamt ca. 50 Teilnehmer nahmen am Fundamental Training und am Leadership Training teil und erhielten am Ende ihr Zertifikat. Mit dem Nationalen Trainings Camp Anfang August in Malawi findet die Ausbildung ihren Abschluss und der offizielle Startschuss zum Aufbau der Royal Rangersarbeit in Zambia ist gegeben. Ich bin erstaunt, dass nun doch alles so schnell geht und freue mich, dass es mir möglich sein wird, in Malawi mit dabei zu sein.

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Auch wenn uns die weltweiten Werte und Prinzipien der RR vereinen, ist die afrikanische Art, diese auszudrücken und umzusetzen so anders und für uns Deutsche gewöhnungsbedürftig. Da habe ich eine Menge zu lernen, um zu verstehen und behutsam begleiten zu können, so dass die RR Zambias in ihre eigene Identität hineinfinden. Auf diesen Weg bin ich sehr gespannt!

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