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Baby Emmanuel

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Heute möchte ich euch den kleinen Emmanuel vorstellen. Unsere Schulkoordinatorin Sellina hat seine Oma kennengelernt, als diese in praller Sonnenhitze mit einem Messer Gras schnitt, um es zu verkaufen. Zuerst hat sie das kleine Baby gar nicht gesehen, weil es in einem Tuch auf ihrem Rücken versteckt war. Es schlief also die ganze Zeit in der Hitze, während seine Oma arbeitete. Im Gespräch mit der Oma fand Sellina heraus, dass Emmanuel 2 Monate alt ist und dass seine Mutter gestorben ist, als er 2 Wochen alt war. Die Oma versucht nun alles zu tun, um Geld zu verdienen, damit sie Milch für das Baby kaufen kann. Sellina wollte ihr gerne helfen und hat bei Regina, der deutschen Leiterin des Aids Hospiz nachgefragt. Sie haben dort auch ein Projekt für Babys von aidskranken Müttern. Regina war sofort bereit, eine Patenschaft für das Baby zu übernehmen. Was war das für eine Freude! Wir haben die Oma und das Baby mit dem Auto abgeholt und sie zum Aids Hospiz gefahren. Vermutlich war dies das erste Mal in ihrem Leben, dass sie so eine Fahrt gemacht hat. All die anderen Kinder ihrer Familie waren groß am Staunen, als wir mit dem Auto bis zu ihrem ärmlichen Haus gefahren sind.

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Im Aidshospiz wurde Emmanuel zuerst untersucht. Wie gut, dass keine Krankheit festgestellt wurde. Dann bekam er sein erstes Fläschchen mit eingerührtem Milchpulver und seine Oma den Milchvorrat für eine Woche. In Zukunft wird sie sich jeden Freitag mit Emmanuel auf dem Rücken auf den ca. 8 km langen Fußweg ins Aids Hospiz machen, um den Milchvorrat für eine Woche abzuholen. Und wenn Emmanuel mal krank werden sollte, wird ihm dort auch geholfen. Kennt ihr eigentlich den Namen Emmanuel? Es ist ein hebräischer Name und er bedeutet: „Gott sei mit uns“. Das wünschen wir dem Kleinen auch für seinen weiteren Lebensweg.

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